weltgewandt

EIN KAMPF DURCH HÄRTERE ZEITEN

Ein Bericht von Maike K.

Für mich stand schon lange Zeit, bevor ich mein Auslandsjahr überhaupt angetreten habe, fest, dass ich unbedingt ein Jahr im Ausland verbringen wollte. Als ich mich dann langsam auf das Jahr vorbereitet habe und mir Kelowna als Wohnort vorgeschlagen wurde und außerdem klar wurde, dass dieser nur ungefähr eine Stunde von dem örtlichen Skigebiet entfernt ist, musste ich nicht mehr lange überlegen.
Während meines Auslandsjahres habe ich gemerkt, dass ich wirklich keine meiner Entscheidungen bereut habe. Während ich mich mit meiner Gastfamilie und deren zwei Hunden wirklich toll verstanden habe, habe ich in der Schule durch verschiedene Sportarten und Klassen auch bei den Kanadiern schnell Anschluss gefunden und über das Jahr sehr gute Freunde kennengelernt, was mir das Jahr dort sehr einfach, aber den Abschied natürlich umso schwerer gemacht hat.

Während ich über die zehn Monate unter anderem Volleyball, Feldhockey und Frisbee gespielt habe, gab es vor allen Dingen zwei Sportarten, die mich während meines Auslandjahres sehr begleitet haben.
Da ich zu Hause schon seit sehr vielen Jahren Volleyball spiele, hatte ich ursprünglich vor, dies auch während meines Auslandjahres fortzuführen. Dies habe ich auch getan, allerdings eher nur nebenbei, weswegen mir mehr Zeit blieb, neue Sachen auszuprobieren. Eine der Sportarten, die ich während des Frühjahres gespielt habe, war Rugby.

Anfangs war dies für mich sehr schwer, da ich normalerweise nicht der Typ bin, der gerne aggressive Sportarten spielt. Da ich Rugby aber unbedingt einmal ausprobieren wollte, habe ich beschlossen, mich auch durch die härtere Zeit am Anfang durchzukämpfen. Mit der Zeit habe ich auch immer mehr Spaß an der Sportart gefunden und viele neue, tolle Leute kennengelernt und sogar eigene Punkte gemacht. Am Ende der Saison sind wir mit unserem Team dann „Okanagan Champions“ geworden und konnten zu den „Provincials“ auf Vancouver Island reisen, bei welchem wir letztendlich den fünften Platz belegten.

Ein weiterer Sport, den ich schon seit mehreren Jahren ausübe, ist das Ski- bzw. Snowboard fahren. Deswegen war ich umso begeisterter, als ich herausfand, dass meine Gastfamilie in dem örtlichen Skigebiet Big White ein Apartment besaß und zusätzlich auch jedes Wochenende ein Bus zu dem Skigebiet hinauffuhr.

Von da an habe ich von ungefähr Ende November bis Ende April meine Wochenenden entweder mit Freunden oder meiner Gastfamilie beim Ski- und Snowboard fahren verbracht. Auch über diese Zeit hinweg habe ich viele tolle Leute kennengelernt und die Zeit sehr genossen. Es war eine schöne Erfahrung, mal eben mit dem Bus für einen Tag „hoch“ zu fahren, wo man bei uns in Deutschland doch oft mehrere Stunden zurücklegen muss, um das nächste Skigebiet zu erreichen.

Diese Monate haben mir durch diese viele verschiedenen Eindrücke noch einmal verdeutlicht, dass ich großes Glück hatte in so einer tollen Stadt, bei einer Gastfamilie zu landen, die so gut zu mir gepasst hat. Aber auch, dass es wichtig ist, sich durch schwierige Zeiten hindurch zu kämpfen, wenn du etwas erreichen möchtest. Manchmal ist es wichtig, neue Sachen auszuprobieren, auch wenn es vielleicht erstmal nicht das ist, was du erwartet hast.
Einen großen Dank möchte ich noch an das Team von weltgewandt aussprechen, die mir dieses tolle Jahr ermöglicht haben, welches ich bestimmt nie vergessen werde!

Veranstaltungen
für SchülerInnen und Eltern
Aktuell keine Termine vorhanden.
Aktuell keine Termine vorhanden.
Beratung & Kontakt
wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung

Gerne beraten wir Sie/Dich von Montag bis Freitag:
10.00 – 17.00 Uhr

Willy-Brandt-Allee 4 · 53113 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 / 748 709 92
Telefax: +49 (0) 228 / 748 709 94
info@weltgewandt.de

Aktuelles
Aktuelle Informationen
zum Auslandsjahr
in Zeiten von Corona