weltgewandt

Timo

 Zuerst muss ich ehrlich sagen, dass meine Erwartungen an meinen Auslandsaufenthalt nicht nur erfüllt, sondern sowas von übertroffen wurden! Ich hatte die beste Zeit meines Lebens, Erfahrungen die für immer bleiben, Freunde und Familie die ich für mein Leben lang behalten werde und das alles kann mir keiner mehr nehmen.

Ich kann mich noch zu gut daran erinnern, wie es hieß sich am Frankfurter Flughafen zu verabschieden. Es war schon ein blödes Gefühl zu wissen, dass man Familie und Freunde für die nächsten 5 Monate nicht mehr sehen würde. Gestern noch zusammen gefeiert und heute schon auf dem Weg ins Neue. Nach einem sehr langen Flug und einer eher ungewollten Zwischenübernachtung war das erste kleine Abenteuer geschafft. Ich war angekommen! Und wie, meine Familie hat mich sehr herzlich am Flughafen empfangen und war mir sofort sympathisch. Dadurch, dass ich so aufgeregt war habe ich kaum ein Wort rausgebracht, was weiter aber auch nicht nötig war. Zuhause wurde mir dann erstmal alles gezeigt, ein typisches kanadisches Haus.

Nach wirklich sehr kurzer Zeit hatte ich mich gut eingefunden. Anfangs war alles neu, wie natürlich auch die Schule. Schule ist ganz anders als ich sie bis dahin von Deutschland aus kannte. Es ist leichter sich auf die einzelnen Fächer einzustellen, da man ja nur 4 pro Halbjahr belegt. Auch die Variabilität der Fächer ist viel besser, man muss nicht nur akademische Fächer belegen, viel mehr konnte man auch einfach mal nur Spaß haben, wie zum Beispiel im Woodworking. Ich habe während des Aufenthaltes gemerkt, dass wenn man wirklich die Zeit genießen möchte, man schauen sollte wie viel man für die Schule macht. Natürlich muss man lernen, aber dabei sollte niemals der Spaß auf der Strecke bleiben.

Auch hatten wir immer wieder Ausflüge, die mit viel Spaß verbunden waren. Beispielsweise waren wir ein Wochenende in Calgary, Wandern, Ski/Snowboard fahren, Campen, und vieles mehr. Es war immer extrem lustig und hat viel Spaß gemacht, auch mit Austauschschülern aus anderen Ländern, wie Brasilien und Japan, sich auszutauschen. Es sind richtige Freundschaften entstanden, dass hätte ich nie erwartet in der kurzen Zeit! Als es wärmer wurde, hatte man automatisch mehr Sachen die man tun konnte. Nun stand Camping an. Ich weiß gar nicht mehr wie oft wir Campen waren, aber es war einfach nur wunderschön. Die Natur zu genießen und ein Teil der Familie zu sein, mit meinen beiden Brüdern zu spielen, Wakeboarden zu gehen oder einfach mal nur zu relaxen. Besonders wichtig sind mir meine beiden Brüder Riley und Emmett in dieser Zeit geworden. Es war immer schön zu sehen, wie viel Spaß sie hatten mit mir zu spielen. Sie sind in der Zeit mir extrem ans Herz gewachsen und ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie groß sie geworden sind, wenn ich wieder zurückkomme.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick in meinen Auslandsaufenthalt geben. Es ist viel zu viel passiert und ich könnte hier noch ewig weiter schreiben und in Details gehen. Zum Ende muss ich aber nochmal sagen, dass die Verbindung zu meiner Familie in Canada echt speziell ist. Scott, mein Hostvater, ist wie ein richtiger Vater für mich! Ich plane jetzt schon nächstes Jahr wieder nach Canada zu gehen und alle zu besuchen. Sehr wichtig ist es Eigeninitiative zu zeigen und immer zu versuchen sich einzubringen. Dadurch, dass meine Gastmutter eine Zeit lang nicht zu Hause war, musste mein Gastvater alles alleine machen. Dort ist es wichtig einfach zu helfen und zu fragen, ob man ihn nicht irgendwo unterstützen könnte. Dies wird als sehr höflich aufgefasst und sie finden es viel toller als man selbst denkt! Auch einfach ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann es vielleicht ein guter Zeitpunkt ist, sich zurück zu ziehen und mal die Gasteltern alleine zu lassen. Ich meine, die müssen schließlich auch wichtige Dinge klären, die nicht für jeden bestimmt sind! Dieses Einbringen in die Familie hat mir den Aufenthalt erst so gemacht, wie er dann letztendlich war. Auch mein Gastvater meinte zum Schluss, dass er nie so eine Verbindung zu Austauschschülern eingegangen ist.

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