weltgewandt

Anne Hübner

Ein Jahr für die Ewigkeit
Das Jahr in Neuseeland kann ich für mich „nur“ in Superlativen beschreiben.
Es ist ein Land, das unglaublich facettenreich ist, mit Menschen, die ich so lieb gewonnen habe.
Voraussetzung für all das Schöne hier war vor allem das tolle Verhältnis zu meiner Gastfamilie in Auckland. Die Familie ist nach dem Jahr nicht einfach nur eine Gastfamilie, sondern eine zweite zu Hause geworden. Es ist einfach ein Gefühl des Vertrauens zu den Vieren und ich bin mir sicher, sie eines Tages wiederzusehen. Zu Weihnachten waren dann alle zusammen, meine Familie aus Deutschland und meine Gastfamilie.
In Deutschland war ich seit vielen Jahren schon beim Segeln aktiv, dank meiner Gastfamilie und anderen neuseeländischen Partnern, konnte ich mein Hobby auch in Auckland weiter ausüben.
Segeln hat in Neuseeland einen Stellenwert wie in Deutschland Fußball, die erfolgreichen neuseeländischen Segler wie Peter Black oder Peter Burling sind in Neuseeland genauso Stars wie in Deutschland Thomas Müller und Manuel Neuer.
Es ist ein unbegreifliches Gefühl auf dem Pazifik zu segeln. Das Wasser wechselt ständig die Farben und die Kulisse von Auckland und den vorgelagerten Inseln ist einfach atemberaubend.
Über das Hobby Segeln habe ich tolle Menschen kennengelernt. An erster Stelle natürlich meine Segelpartnerin Olivia, die mir inzwischen eine richtig gute Freundin geworden ist. Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben, über Facebook und Skype ist das ja auch kein Problem. Und wir werden uns wiedersehen, wann und wo, wird die Zeit zeigen.

Die Jungs und Mädchen in meiner Segelgruppe sind alle sehr leistungsorientiert und haben große Ziele. Das hat mich entsprechend motiviert und ich habe meine seglerischen Fähigkeiten deutlich verbessert. Als Höhepunkt unseres gemeinsamen Trainings sind wir zusammen nach Europa geflogen. Die erste Woche verbrachten Olivia und ich bei mir zu Hause in Berlin. Danach sind wir zusammen in die Niederlande zur internationalen deutschen 29er Meisterschaft und der 29er Weltmeisterschaft geflogen.
Das Training war sehr intensiv, gerade auch die Konditionseinheiten. „Helden auf dem Wasser werden auch an Land geschmiedet“, war dabei der Tenor unserer Trainer.
Ich glaube, dass ich der Gruppe auch etwas zurückgeben konnte. Zu meiner Verabschiedung im Segelclub hatten viele Eltern, Trainer und Segler Tränen in den Augen, ich natürlich auch.
Über das Hobby Segeln habe ich schnell Anschluss an die „Kiwis“ gefunden. Das ist auch mein Tipp an alle Schüler, die nach Neuseeland möchten. Versucht eure Hobbys in Neuseeland zu pflegen, oder ein „Kiwi-Hobby“ zu übernehmen. Engagiert Euch in der Schule, oder auch in anderen Vereinen außerhalb der Schule. Damit lernt ihr noch schneller die Sprache und lernt viele Menschen kennen. Es hat mir extrem geholfen offen gegenüber anderen zu sein und über das Hobby Anschluss und Zugang zu erlangen. Außerdem hat mir meine Freizeitaktivität geholfen die Ferien bzw. schulfreien Tage zu gestalten. Gerade im neuseeländischen Sommer gibt es viele schulfreie Tage, fast drei Monate Ferien, die ohne Hobbys und Freunde sehr lang werden können. In Deutschland ist das die Weihnachtszeit und das ist es hilfreich, wenn man in Neuseeland mit lieben Menschen zusammen ist.

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